Holzbaupreis NRW 2005 gewonnen
Anröchter Unternehmer Theodor Roreger bei der Preisverleihung in Münster
Anröchte. Über einen kräftigen Händedruck von NRW Umweltministerin Bärbel Höhn konnte sich jetzt der Anröchter Holzbauunternehmer Theodor Roreger freuen. Der von ihm ausgeführte Neubau eines Altenteilers gewann den 2. Preis beim Holzbaupreis NRW 2005. Überreicht wurde das Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro an den Bauherrn Bernd Löer (Anröchte). Mit von der Partie war neben Roreger die Architektin Uta Löer vom Kölner Büro bau.raum architekten. Sie zeichnet sich für den Entwurf und die Ausführungsplanung verantwortlich.
Mit Holz die Zukunft gestalten
Der erstmalig ausgelobte Holzbaupreis 2005 war insgesamt mit 4.500 Euro dotiert und bezog sich ausschließlich auf landwirtschaftliche Objekte in Holzbauweise. Bärbel Höhn sprach allen drei Preisträgern besondere Anerkennungen für die kreative und handwerklich perfekte Verwendung des Baustoffes Holz aus.
Neben dem Altenteiler wurden der Umbau einer Scheune zum Wohnhaus (3. Preis) sowie der Neubau eines Jungviehstalls (1. Preis) prämiert.
Das Holzhaus in Anröchte-Uelde wurde im Rahmen der Hofübernahme und des Generationenwechsels als Altenteiler gebaut. Es steht für eine gelungene Wohnlösung, die das Zusammenleben von Alt und Jung auf einem landwirtschaftlichen Hof harmonisch gestaltet.
Roreger, der sich neben der Zimmerei und der Fachwerksanierung auf die Holzbauweise spezialisiert hat, führt aus, warum sich die Bauherren für die traditionsreiche Holzrahmenbauweise entschieden:
"Zum einen gab der enge Bezug der Landwirtschaft zur Natur dem Holzbau den Vorrang. Darüber hinaus waren die kurze Bauzeit von nur drei Monaten und die Möglichkeit, ein hohes Maß an Eigenleistung im Innenausbau zu erbringen, schlagende Argumente. Schließlich und endlich hat aber auch bei diesem Bauvorhaben die Wirtschaftlichkeit den Ausschlag gegeben." Zur ökonomischen Bewirtschaftung trägt auch die Hackschnitzelanlage bei, die dem Wohnhaus angeschlossen ist. Sie versorgt den gesamten landwirtschaftlichen Komplex mit Heizenergie. Auch die Warmwasserbereitung erfolgt über die Anlage.
Roreger - regionales Unternehmen mit dem Schwerpunkt Holz
Holzhausbau, Zimmerei, Fachwerksanierung - auf diese drei Segmente hat sich Theodor Roreger spezialisiert. Bereits seit über 50 Jahren hat der Familienbetrieb seinen Standort an der Völlinghauser Straße. Seit 1986 lenkt Theodor Roreger die Geschicke des Unternehmens. Fachlich ist er dafür bestens gerüstet. Der Zimmermann mit Meisterbrief hat eine Zusatzausbildung als Restaurator im Zimmerhandwerk absolviert und außerdem Holztechnik an der Fachhochschule Rosenheim studiert. Auch seine 24 Mitarbeiter, von denen einige bereits seit vielen Jahren im Unternehmen sind, verfügen über entsprechende fachliche Qualifikationen.
Mit Blick auf die Zukunft und da besonders auf die steigenden Energiekosten möchte Theodor Roreger vor allem das Bauen in Holzrahmenbauweise stärker bekannt machen: "Holzhäuser verfügen über einen hervorragenden Wärmeschutz, der die geltende Energiesparverordnung bei weitem übertrifft. Durch den Einsatz moderner Komponenten wie Solartechnik, Wärmepumpen und eine ausgereifte Lüftungstechnik können wir Häuser errichten, die eine gesunde Wohnatmosphäre bieten und die darüber hinaus energiesparend heizen."
Anröchte, im April 2005
Die Projektbeschreibung können Sie sich hier herunterladen:
Altenteiler Bernd Löer (2,5 MB)
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